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RSSPrint

Gottesdienst an Gründonnerstag

Ablauf des Gottesdienstes

„Wir hatten gedacht, uns erreicht es nie“: Thema der Predigt von Pfarrer Jens Jacobi an Gründonnerstag 2020 in der Kirche am Stölpchensee in Berlin-Wannsee.

Texte und Lieder: 

Psalm 111

Wir beten den Psalm im Wechsel. Sie können zu Hause an den angegebenen Stellen antworten.

 

Pfarrer:  Halleluja! Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen im Rate der Frommen und in der Gemeinde.

Gemeinde: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.

Pfarrer:  Groß sind die Werke des HERRN; wer sie erforscht, der hat Freude daran.

Gemeinde: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.

Pfarrer: Was er tut, das ist herrlich und prächtig, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

Gemeinde: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.

Pfarrer: Er gibt Speise denen, die ihn fürchten; er gedenkt auf ewig an seinen Bund.

Gemeinde: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige HERR.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist

Gemeinde: wie im Anfang so auch jetzt und alles Zeit und in Ewigkeit. Amen.

 

Lied „Wir danken dir, Herr Jesu Christ“ (Ev. Gesangbuch Nr. 79)

1. Wir danken dir, Herr Jesu Christ,

dass du für uns gestorben bist

und hast uns durch dein teures Blut

gemacht vor Gott gerecht und gut,

2. und bitten dich, wahr' Mensch und Gott,

durch dein heilig fünf Wunden rot:

erlös uns von dem ewgen Tod

und tröst uns in der letzten Not.

3. Behüt uns auch vor Sünd und Schand

und reich uns dein allmächtig Hand,

dass wir im Kreuz geduldig sein,

uns trösten deiner schweren Pein

4. und schöpfen draus die Zuversicht,

dass du uns wirst verlassen nicht,

sondern ganz treulich bei uns stehn,

dass wir durchs Kreuz ins Leben gehn.

Text: Christoph Fischer (vor 1568) 1589 niederdeutsch, 1597 hochdeutsch

Melodie: Nikolaus Herman 1551

 

Apostolisches Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

 

Lied „O Mensch bewein dein Sünde groß“ (Ev. Gesangbuch Nr. 76)

1. O Mensch, bewein dein Sünde groß,

darum Christus seins Vaters Schoß

äußert und kam auf Erden;

von einer Jungfrau rein und zart

für uns er hier geboren ward,

er wollt der Mittler werden.

Den Toten er das Leben gab

und tat dabei all Krankheit ab,

bis sich die Zeit herdrange,

dass er für uns geopfert würd,

trüg unsrer Sünden schwere Bürd

wohl an dem Kreuze lange.

2. So lasst uns nun ihm dankbar sein,

dass er für uns litt solche Pein,

nach seinem Willen leben.

Auch lasst uns sein der Sünde feind,

weil uns Gotts Wort so helle scheint,

Tag, Nacht danach tun streben,

die Lieb erzeigen jedermann,

die Christus hat an uns getan

mit seinem Leiden, Sterben.

O Menschenkind, betracht das recht,

wie Gottes Zorn die Sünde schlägt,

tu dich davor bewahren!

Text: Sebald Heyden um 1530

Melodie: Matthäus Greiter 1525 »Es sind doch selig alle, die«

 

Lied „In einer fernen Zeit“ (Singt Jubilate Nr. 17)

1. In einer fernen Zeit gehst du nach Golgatha, erduldest Einsamkeit, sagst selbst zum Sterben ja.

2. Du weißt, was Leiden ist. Du weißt, was Schmerzen sind, der du mein Bruder bist, ein Mensch und Gottes Kind.

3. Verlassen ganz und gar von Menschen und von Gott,

bringst du dein Leben dar und stirbst den Kreuzestod.

4. Stirbst draußen vor dem Tor, stirbst mitten in der Welt. Im Leiden lebst du vor, was wirklich trägt und hält.

5. Erstehe neu in mir. Erstehe jeden Tag!

Erhalte mich bei dir, was immer kommen mag!

Amen. Amen. Amen

Text: Otmar Schulz

Melodie: Andreas Brunion

 

Das Fürbittgebet ist inspiriert von Nadja Bolz-Weber (https://nadiabolzweber.com/)

           

Vater Unser

Vater unser im Himmel,

Geheiligt werde Dein Name,

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

Wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute,

Und vergib uns unsere Schuld,

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,

Und führe uns nicht in Versuchung

Sondern erlöse uns von dem Bösen,

Denn Dein ist das Reich

Und die Kraft und die Herrlichkeit

In Ewigkeit.

Amen

 

Als Kollekte bitten wir um Unterstützung für das evangelische Bildungszentrum „Talitha Kumi“ im Westjordanland. Die Schule in Beit Jala bei Bethlehem in Palästina leistet mit ihrem fundierten Unterricht für Kinder aus mehreren Religionen einen wichtigen Beitrag zum Frieden im Nahen Osten. Sie wird getragen vom Berliner Missionswerk.

Alle Spenden, die Sie unter dem Stichwort „Talitha Kumi“ auf unser Konto einzahlen, werden zu 100% an das Projekt weitergeleitet.

Mehr Informationen:
https://www.berliner-missionswerk.de/partner-projekte-weltweit/projekte/palaestina-talitha-kumi/

Kontoverbindung der Ev. Kirchengemeinde Wannsee:

IBAN: DE 8552 0604 1039 0396 6399

 

Wir danken Louis Degreif (https://air-fotografie.jimdosite.com) und Tim Rosa für den technischen Support.

Die Blumen wurden gespendet von Blumen Kamann, Königstr. 53, 14109 Berlin. #supportyourlocaldealer

 

Ev. Kirchengemeinde Berlin-Wannsee, Schuchardtweg 5, 14109 Berlin

www.kirchengemeinde-wannsee.de

Letzte Änderung am: 08.04.2020